Rutengehen am Bodensee

Jüngst hatte ich die Gelegenheit an einem Radiästhesie-Workshop am Bodensee teilzunehmen. Bei besten Sommerwetter übten wir uns im Rutengehen. Wir testeten verschiedene Wünschelruten und Tensoren aus und machten uns auf die Suche nach Geogittern, Wasseradern und Erdverwerfungen.

Leider bin ich keine gute Fotografin, darum habe ich die Idee verworfen eine Reportage über das Seminar zu schreiben. Dennoch möchte ich Euch mein neu erworbenes Wissen nicht vorenthalten. In zwei Teilen möchte ich Euch die wichtigsten geopathischen Störzonen vorzustellen. Beginnen möchte ich mit den Geogittern.

Hartmann-Gitter

Dieses Gitter ist auch als Globalnetzgitter bekannt. Entdeckt wurde es vom Mediziner Ernst Hartmann (1915 – 1992). Bereits als Student stellte er fest, dass die Sterblichkeit in einigen Krankenhausbetten höher war als in anderen. Hartmann war überzeugt, dass die Ursache im Aufstellungsort der Betten zu suchen sei. Später, als praktizierender Arzt, nahm er bei Patienten, bei denen bewährte Behandlungsmethoden nicht ansprachen, einen Zusammenhang der Erkrankung mit der unmittelbaren Umgebung der Patienten an.

Nachdem er sich ab 1948 intensiver mit der Radiästhesie beschäftigt hatte, vermutet er orthogonal verlaufende Erdstrahlen als Ursache. Diese Strahlen verlaufen als ca. 20 cm breite Streifen in Deutschland (51. Breitengrad) in einem Raster von 2,0 m in Nord-Süd-Richtung und von 2,5 m in Ost-West-Richtung. Diese allgemein als Reizstreifen bezeichneten Linien lassen sich mit viel Ruhe und Fingerspitzengefühl mit der Rute oder einem Tensor ertasten.

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Radiästhesie-Kompass mit angezeichnetem Globalgitter (rot) und Curry-Gitter (grün)

Wobei die Streifen in Nord-Süd-Richtung besser erspürbar sind als die in Ost-West-Richtung. Hartmann selbst benutzte eine Hallsonde für seine Untersuchungen. Hier gab es in Nord-Süd-Richtung eine deutlich erkennbare Senke in der magnetischen Flussdichte. Während die in Ost-West-Richtung nur minimal wahr. Meiner Meinung nach könnte das mit der kosmischen Einstrahlung, wie sie im Vaastu Shastra beschrieben wird, zusammenhängen.

Curry-Gitter

Ist das Hartmann-Gitter geortet, sucht man im zweiten Schritt das sogenannte Currygitter. Ich verwende bewusst sogenannt, weil es in Wirklichkeit vom Elektroingenieur Siegfried Wittmann zwischen 1945 und 1951 das erstemal beschrieben wurde. Daraufhin wurde er von Dr. Manfred Curry (1899 – 1953), einem Arzt und Bauklimatologen, angesprochen, der ihm eine Zusammenarbeit vorschlug. Diese kam auch zustande, aber als es 1952 zu einer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift “Hippokrates” kam, unterschlug Curry Wittmanns Namen und benannte wesentliche Fachbegriffe einfach um.

Auch ist der Begriff Gitter nicht ganz zutreffend. Die Bezeichnung Netz eignet sich besser, weil die Abstände der Reizstreifen veränderlich sind. Einen großen Einfluss hat der Mond auf die Breite der Maschen. Das Curry-Wittmann-Netz hat hierzulande ein durchschnittliches, rechtwinkliges Raster von 3,0 – 3,5 m und ist um 45 Grad zum Globalgitter gedreht, d.h. die Schnittpunkte der Netzlinien (60 cm breit) zeigen in die 4 Himmelsrichtungen. Die Felder des weltumspannenden Netzes sind entweder positiv oder negativ geladen, welche die Ladung des Energiefeldes eines Menschen beeinflussen.

Benker-Kuben-System

Das dritte Gitter wurde 1953 von Rutengeher Anton Benker (*1895) entdeckt. Es wird oft als übergeordnetes Globalgitter bezeichnet; ist aber in Wahrheit 3-dimensional. Es besteht aus Kuben mit den Abmaßen 10 x 10 x 10 Meter. Die Würfel sind abwechselnd positiv und negativ geladen und ordnen sich in horizontaler und vertikaler Richtung an. Das kann zur Folge haben, dass im Erdgeschoß eines Hauses eine gute Schlafatmosphäre herrscht, während in der Etage darüber der Schlaf durch einen Horizontalbenker extrem gestört wird. Die “Wände” der Kuben sind ca. 1,0 m breit und überlagern die Reizstreifen des Globalgitters. Gleiche Maße gelten auch für die “Böden” und “Decken”.

Was bewirken Geogitter?

Die 3 genannten Erdgitter sind Teil des Erdmagnetfeldes. Durch längeres Verweilen in den Feldern (mehrere Stunden beispielsweise am Arbeitsplatz oder Schlafzimmer) wird der Organismus ständig depolarisiert und der Magnetfluss zwischen den Zellen wird geschwächt.

Häufiger Aufenthalt in Plusfeldern kann zu Kopfschmerzen, Entzündungen, Geschwüren, etc. führen. In Minusfeldern hingegen kann es zu allgemeinen Schwächezuständen, Muskel- und Gliederschmerzen oder starken Rückenschmerzen kommen. Auch von depressiven Erkrankungen wird berichtet. Die genannten Beschwerden sind nur ein Auszug aus der Liste der mit Globalgittern in Zusammenhang gebrachten Krankheiten.

Sehr stark beeinflussend sind die Übergänge der einzelnen Felder. Auf den sogenannten Reizstreifen ist die oben beschriebene Wirkung nochmals potenziert. Hier kann es, insbesondere in den Kreuzungspunkten, zu massiven Organschwächungen bzw. -schäden kommen.

Was dagegen getan werden kann

Tagsüber hilft viel Bewegung im Freien. Der ständige Wechsel der polarisierten Felder regt den Organismus an. Hat man jedoch den Verdacht zu Hause oder am Arbeitsplatz sich ständig auf einem Gitterkreuzungspunkt o.ä. zu befinden, sollte ein / e Rutengeher*in oder ein / e Energetische Feng Shui Berater*in kontaktiert werden.

Im zweiten Teil zum Thema Radiästhesie soll es um Wasseradern und Verwerfungen gehen.

Bildnachweis:
Kloster Birnau am Bodensee: Tommy_Rau auf Pixabay
Radiästhesie-Kompass: Christine Fiedler