Über eine  Inhaltsverschiebung und ihre möglichen Gründe

Wann habt Ihr in den Medien das letztemal das gute alte Wort Umweltschutz gehört? Ständig dürfte die spontane Antwort lauten. Dann seid ihr der selben Gewohnheit erlegen wie ich. Ein Gespräch mit einer Bekannten hat mir die Augen zur wörtlichen Inhaltsverschiebung geöffnet. Seitdem hat mich das Klimathema nicht mehr losgelassen. Welche Beweggründe stecken hinter dem (vermeintlichen) Transfer?

​Um euch die Problematik zu verdeutlichen, liste ich zunächst die wichtigsten Definitionen zum Thema auf:

Schutz

Schutz:
1. etwas, was eine Gefährdung abhält oder einen Schaden abwehrt;
2. Vorrichtung, die zum Schutz gegen etwas konstruiert ist
(Quelle: Duden)

Umweltschutz

Umweltschutz bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt, um die Gesundheit des Menschen zu erhalten.
Der Umweltschutz hat mehrere Funktionen und beinhaltet verschiedene Prinzipien. Er beugt Beeinträchtigungen der Umwelt vor (Prävention), drängt sie zurück (Repression) und stellt Naturressourcen wieder her, soweit das möglich ist (Reparation). Ihre Verursacher sollen Verantwortung für den Umgang mit der Umwelt übernehmen (Verursacherprinzip) und deren Nutzung nicht zu einseitigem Vorteil erfolgen (Kooperationsprinzip).
Zum Umweltschutz gehören auch ethische und ästhetische Ansprüche. Das Augenmerk des Umweltschutzes liegt dabei sowohl auf einzelnen Teilbereichen der Umwelt (wie Boden, Wasser, Luft, Klima), als auch auf den Wechselwirkungen zwischen ihnen.
(Quelle: Wikipedia)

Klimaschutz

Klimaschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen, die der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen der globalen Erwärmung abmildern (Mitigation) oder verhindern sollen. Als wichtige Grenze gilt die Zwei-Grad-Schwelle, die nicht überschritten werden sollte, wenn katastrophale Auswirkungen der globalen Erwärmung verhindert werden sollen. Einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen der menschlichen Zivilisation. Da Kohlenstoffdioxid als wichtigster Treiber der gegenwärtigen Erderwärmung sehr lange in der Atmosphäre bleibt und manche Folgen des Klimawandels langfristig und irreversibel sind, werden die politischen Weichenstellungen der Gegenwart und unmittelbaren Zukunft tiefgreifende Auswirkungen für Tausende bis Zehntausende von Jahren haben.
(Quelle: Wikipedia)

Klima

Klima⁠ ist der mittlere Zustand der ⁠Atmosphäre⁠ an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum. Als Zeitspanne für Untersuchungen des Klimas empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (⁠WMO⁠ – World Meteorological Organization) mindestens 30 Jahre, aber auch Betrachtungen über längere Zeiträume wie Jahrhunderte und Jahrtausende sind bei der Erforschung des Klimas gebräuchlich.
(Quelle: Umweltbundesamt)

Klimawandel

Klimawandel, auch Klimaveränderung, Klimaänderung oder Klimawechsel, ist eine weltweit auftretende Veränderung des Klimas auf der Erde (…). Die mit einem Klimawandel verbundene Abkühlung oder Erwärmung kann über unterschiedlich lange Zeiträume erfolgen. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal besteht dabei zwischen jenen Witterungsverläufen, die im Rahmen eines Klimazustands beziehungsweise einer Klimazone erfolgen, und dem Klimawandel selbst, der die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten bestimmter Wetterlagen erhöht oder vermindert.
(Quelle: Wikipedia)

Wetter

Das Wetter charakterisiert den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kennzeichnend sind die meteorologischen Elemente Strahlung, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind, sowie die daraus ableitbaren Elemente Bewölkung, Niederschlag, Sichtweite etc. Das Wetter ist das augenblickliche Bild eines Vorganges (Wettergeschehen), das sich hauptsächlich in der Troposphäre abspielt. Es kann sich – im Gegensatz zur Wetterlage und Witterung – mehrmals täglich ändern.
(Quelle: Wikipedia)

​Was fällt sofort auf?

  1. Die Definition von Umweltschutz ist sehr menschbezogen. (Unsere Mitwesen werden nur geschützt, wenn sie unseren Zielen dienen.) Als schützenswert gilt das Umfeld in dem wir leben, mit unseren Sinnen erfahren und durch unser Zutun verändern können. Das umfasst die Elemente Boden, Luft und Wasser und deren Zusammenspiel in Form von Klima.
  2. Wetter ist das Geschehen, das durch die Wechselwirkung von Boden, Luft und Wasser und Sonneneinstrahlung entsteht. Klima ist die Summe von Wetterereignissen in einen Zeitraum von 30 Jahren. Anders ausgedrückt: Klima ist Überwetter.
  3. Klimawandel ist ein “Wetterumschwung” im Überklima. (Damit meine ich die Klimaereignisse innerhalb von Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden.)
  4. Klimaschutz ist, meiner Meinung nach, eine sehr fragwürdige Wortzusammensetzung, da Klima die Summe von Wetterereignissen ist, welche wiederum Vorgänge in den unteren Luftschichten sind. Schützen kann man sich jedoch nur gegen Dinge oder andere Lebewesen. In Bezug auf unsere Umwelt bedeutet das, wir können uns vor zu viel oder zu wenig Wasser, zu warmer oder zu kalter Luft, etc. wappnen.
  5. Wenn wir etwas oder jemanden schützen wollen, kommen wir nicht um ein gewisses Maß an Kontrolle herum.

​Was fällt beim nähren Hinschauen auf?

Eine globale Erfassung von Wetterdaten ist erst seit rund 150 Jahren dank der Telegrafie möglich. Und die nötigen Messinstrumente wurden auch erst größtenteils in der Neuzeit entwickelt. Sprich unsere Wetterkurven der Vergangenheit ergeben sich aus schriftlichen Aufzeichnungen und Analysen von Baumringen, Flusssedimenten und im Eis konservierten Luftpartikeln sowie Computermodellen. Das diese Methoden nicht ganz so zuverlässig sind, zeigt folgender Artikel im Rubikon. Offensichtlich schneidern sich einige Forscher:innen die Daten so zu recht wie sie in ihr Weltbild passen.

Lassen wir diesen skandalösen Umstand mal außer acht und schauen uns nur das Grafikmaterial ( Grafik 1, Grafik 2) an, bei dem Temperatur- und CO²-Anstieg der letzten Jahrtausende in Korrelation gesetzt werden, fällt auf, dass der Kohlenstoffdioxidkurve der Temperaturkurve um Jahrzehnente bis Jahrhunderte hinterherhinkte. Die Wissenschaft erklärt das Phänomen mit der unterschiedlich starken Sonneneinstrahlung.

Bedingt durch die Kräfte von Sonne und Mond gerät zum einen die Drehbewegung der Erde um die eigene Achse als auch deren Weg um die Sonne ins Trudeln (Milanković-Zyklen). Der Kreiseltanz der Erdachse wird Präzession genannt. Nimmt die Achse einen der Sonne stark zugneigten Winkel ein und verläuft ihre eliptische Umlaufbahn sehr nah an unserem Heimatstern, dann kommt es zu Warmphasen auf unserem Planeten. Folgedessen kommt es zur CO²-Ausgasung der Ozeane – und nicht andersherum.

Dieses Geschehen soll sich mit der Industrialisierung umgekehrt haben. Auf diesen Grafiken (Zeitraum: 1950 – 2020) ist jedoch erkennbar, dass die CO²-Kurve weiteransteigt während sich die Temperaturkurve bei einem bestimmten Niveau einpendelt. Schon allein die oberflächliche Recherche im Netz, lässt bei mir das Gefühl entstehen, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht wird. Die Daten stehen im Widerspruch zur propagierten Treibhausgastheorie!

Warmphasen bringen den Menschen Wohlstand und Freiheit

Aber warum wird uns der Temperaturanstieg als etwas schlechtes verkauft? Blicken wir in die Geschichte, waren Warmphasen für die Menschheit Zeiten des Wohlstands.

Schauen wir uns nur die letzte Periode – das Mittelalterliche Klimaoptimum – an: Im Zeitraum von 11. bis Anfang des 14. Jhd. n. Chr. wuchs dank guter Erntebedingungen die Bevölkerung in Europa. Weinanbau war bis ins hohe Schottland möglich. Grönland – Grünland – verdankt seinen Namen dem Umstand, dass große Teile des Landes eisfrei waren als die Wikinger das Land entdeckten. In dieser Zeit entstanden viele neue Städte und viele Menschen kamen auf diese Weise aus der Leibeigenschaft frei. In Sachen Kunst wurde der trutzige romanische Baustil durch die luftig, leichte Gotik abgelöst.

Astronomisch / astrologisch verbindet uns mit dieser Phase der Wechsel von der Erdepoche zur Luftepoche. Seit 1980 lebten wir in einer Übergangszeit. Für mich ist dieser Umstand an der Digitalsierung erkennbar. Ein großer Teil unseres Lebens findet in virtuellen Räumen (Element Luft) statt. Aber zur Verfügung gestellt werden uns der Space von riesigen Serverfarmen, die jede Menge irdische Ressourcen verbrauchen. Mit der letzten Jupiter-Saturn-Konjunktion im Dezember 2020 im Zeichen Wassermann sind wir endgültig in die Luftepoche übergewechselt.

Ist Klimaschutz der neue Umweltschutz?

Und was ist mit dem Klima? Als Summe von Wetterereignissen spielt es sich im Element Luft ab! Daher die Ablösung des Worts Umweltschutz (Element Erde) durch das Wort Klimaschutz im allgemeinem Sprachgebrauch. Zur neuen Epoche passen nun auch nicht mehr irdische Energiequellen wie Öl und Kohle. Stattdessen setzt mensch auf Wind- und Sonnenenergie. Auch scheint es in die neue Epoche zu passen, alle Lebensvorgänge zu elektrifizieren (Uranus: Herrscher des Luftzeichens Wassermann).

Aber sind Umweltschutz und Klimaschutz jetzt das selbe? Aus der astrologischen Perspektive vielleicht ja. Rein faktisch jedoch nicht! Mit Hilfe des Umweltschutz soll der lebenswerte Zustand im Umfeld der Menschen bewahrt werden. Beim Klimaschutz geht es einzig und allein darum, einen Status quo in der Atmosphäre zu erhalten.

Warum jedoch soll eine neue Warmphase verhindert werden, wenn solche Perioden Glück, Wohlstand und häufig Freiheit für Menschen bedeuten? Wer davon profitieren könnte, erfahrt ihr im folgenden Video über Geoengineering (futuristische Technik???).

​Den steigenden Meeresspiegel aufhalten

Ein erklärtes Ziel der Klimaaktivist*innen ist es, den Anstieg des Meeresspiegels zu verhindern. Doch auch hier habe ich einen interessanten Artikel gefunden, der auf den Meeresanstieg ein anderes Licht wirft. Er beschäftigt sich unteranderem mit der Frage, warum heute bedeutende antike Hafenstädte vielerorts kilometerweit vom Meer entfernt liegen.

Wenn man nun eins und eins zusammenzählt – Römisches Klimaoptimum mit hohen Meeresspiegel und die Tatsache, dass wir aus der kleinen Eiszeit (1450 – 1850) mit niedrigem Meeresspiegel kommen – dann kann einem wirklich Angst und Bange werden. Denn das würde bedeuten, dass viele stark besiedelte und meist auch stark kontaminierte Küstengebiete bei steigenden Durchschnittstemperaturen von den Ozeanen verschluckt werden könnten. Und dann hätten wir wirklich ein Umweltproblem!

Im Netz konnte ich jedoch partout keine Karte finden, wo bereits überschwemmte Küstengebiete (in unseren Breiten die Nordsee), verzeichnet sind. Und die müsste es ja geben, wenn die Pegel statistisch seit Jahrzehnten steigen.

Habt ihr Kartenmaterial zum aktuellen Meeresanstieg? Dann teilt mir das in den Kommentaren mit.